Industriepositionen
Handwerkerinformation zu Titandioxid
Gut deckende Dispersionsfarben und brillant farbige Bautenlacke sind für den Maler eine Selbstverständlichkeit. Alle diese Produkte enthalten das Weißpigment Titandioxid. Auf europäischer Ebene wird seit Sommer 2016 diskutiert, Titandioxid als „wahrscheinlich krebserregend beim Einatmen“ einzustufen. Der VdL hat zusammen mit dem betroffenen Malerhandwerk eine Information für die Verarbeiter erstellt. Mehr

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Verfügbarkeit wichtiger Rohstoffe – Titandioxid

 

Französischer Vorschlag zur Einstufung von Titandioxid als potentiell krebserregend

 

Frankreich hat bei der Europäischen Chemikalienagentur ECHA eine harmonisierte Einstufung von Titandioxid als wahrscheinlich kanzerogen (Kategorie 1B und H350i - Kann bei Einatmen Krebs erzeugen) vorgeschlagen. In einer breiten Konsultation zu dem Vorschlag hat sich zwar die weit überwiegende Mehrheit der Teilnehmer gegen eine Einstufung ausgesprochen, allerdings haben Behörden aus Belgien, Dänemark, Schweden, den Niederlande und teilweise auch Deutschland Unterstützung für den Vorschlag signalisiert. Der zuständige Ausschuss für Risikobeurteilung (RAC) hat nun bis spätestens November 2017 Zeit, eine Empfehlung für die Entscheidung im REACH-Ausschuss zu erarbeiten. Mehr


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Verfügbarkeit wichtiger Rohstoffe – Isocyanate

 

Beschränkungen im Umgang mit Isocyanaten vorgeschlagen

 

Ende 2015 hat Deutschland bei der europäischen Chemikalienagentur ECHA einen Vorschlag für ein Beschränkungsverfahren für Isocyanate vorgelegt. Die federführende Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) schlägt vor, dass Diisocyanate sowie Produkte mit einem Anteil von >0,1% Diisocyanaten künftig nur noch verwendet werden dürfen, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist: Entweder zeigen Messungen unter realistischen Bedingungen, dass lediglich ein „annehmbares Restrisiko“ verbleibt, oder die Verwender sind entsprechend geschult worden. Die BAuA hat das Dossier im Oktober 2016 bei der ECHA eingereicht. Sobald die ECHA das Dossier veröffentlicht, besteht die Möglichkeit für alle Beteiligten, dieses zu kommentieren. Die Herstellerverbände haben bereits ein Statement vorbereitet. Mehr


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Farben schützen mit Bioziden

 

Nur noch wenige biozide Wirkstoffe für Farben und Lacke vorhanden

 

Die Verwendung von Bioziden ist nur nach einem komplexen Verfahren gemäß der europäischen Biozid-Produkteverordnung erlaubt. Dadurch wird ein hohes Schutzniveau für die Gesundheit von Mensch und Tier sowie für die Umwelt erreicht. Allerdings werden dadurch in Zukunft die Zahl der verfügbaren Wirkstoffe für Lacke, Farben und Druckfarben erheblich reduziert. Speziell bei Topf-Konservierungsmitteln und Filmschutzmitteln sind Einschränkungen in der Anwendbarkeit absehbar. Mehr


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Bedruckte Lebensmittelbedarfsgegenstände europäisch regeln

 

Nationaler Alleingang bei Regelung von bedruckten Lebensmittelbedarfsgegenständen

 

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat einen Vorschlag erarbeitet, um unerlaubte Übergänge von chemischen Stoffen aus der Bedruckung von Lebensmittelbedarfsgegenständen (z.B. Lebensmittelverpackungen) auf Lebensmittel zu verhindern. Zu diesem Zweck soll eine Liste erlaubter Stoffe zur Herstellung von Druckfarben für Lebensmittelbedarfsgegenstände geschaffen werden (Positivliste), in der Höchstmengen für deren Übergang auf Lebensmittel festgelegt werden. Im Rahmen des europäischen TRIS-Verfahrens haben seit Juli 2016 mehrere Mitgliedsstaaten Bedenken gegen die Vereinbarkeit des deutschen Vorschlags mit europäischem Recht vorgebracht. Dadurch verlängert sich die Stillhaltefrist bis Januar 2017. Mehr


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Gewässerschutz bei der Lagerung, Produktion und Verarbeitung von Lacken und Druckfarben

 

Derzeit keine Rechtsgrundlage für eine Neu-Einstufung in Wassergefährdungsklassen

 

In Deutschland wurden Stoffe und Gemische bislang auf Grundlage von Länderverordnungen über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (VAwS) in verschiedene sogenannte Wassergefährdungsklassen (WGK) eingestuft. Eine bundeseinheitliche Anlagen-verordnung (AwSV) wird derzeit zwar diskutiert, ein Inkrafttreten ist aber nicht in Sicht. Mit der CLP-Verordnung sind die bislang geltenden Risikosätze (sogenannte R-Sätze) zur Gefahrstoffkennzeichnung entfallen, so dass zurzeit keine gültige Rechtsgrundlage für eine Neueinstufung in Wassergefährdungsklassen existiert. Mehr


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Verbesserung von Arbeitsschutz und Anlagensicherheit
(Branchenziel 2020)

 

Neuauflage eines Erfolgsmodells

 

Mit dem Branchenziel zur Verbesserung des Arbeitsschutzes und der Anlagensicherheit wird eine erfolgreiche Kampagne zur Absenkung der Arbeitsunfälle fortgeführt. In den Jahren seit 2000 war es gelungen, die Unfallzahlen in den Betrieben der Lackindustrie deutlich zu verringern: von knapp 30 meldepflichtigen Arbeitsunfällen pro 1.000 Vollzeitbeschäftigte auf 16 im Jahr 2012. Neu hinzugekommen ist in dem aktuellen Branchenziel die explizite Berücksichtigung der Anlagensicherheit. Ziel ist es, die Zahl der Unfälle in der Branche bis 2020 weiter zu reduzieren. Dabei profitieren wir von den Erfahrungen der Druckfarbenindustrie, die schon seit langem Prozesse zur Unfall-Analyse und Schadensvorbeugung eingeführt hat. Mehr

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Minimierung des Einsatzes von cmr-Stoffen in Farben und Lacken (Branchenziel 2020)

 

Freiwilliger Verzicht auf cmr-Stoffe in Lacken, Farben und Druckfarben

 

Die Hersteller von Lacken und Farben in Deutschland haben sich verpflichtet, bis 2020 auf den Einsatz von Rohstoffen zu verzichten, die als krebserzeugend, erbgutverändernd oder fortpflanzungsgefährdend in den Kategorien 1A und 1B gemäß CLP-Verordnung eingestuft sind (so genannte cmr-Stoffe), soweit das sinnvoll, technisch möglich und ökonomisch vertretbar ist. Dieses Branchenziel knüpft an eine erfolgreiche Brancheninitiative in der Vergangenheit an, die dazu geführt hat, dass die Menge der in der Branche eingesetzten cmr-Stoffe um mehr als 60% reduziert wurde. Für den Bereich der Druckfarben gilt seit 1995 die EuPIA-Ausschlusspolitik, wonach standardmäßig keine cmr-Stoffe eingesetzt werden dürfen. Mehr


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Mehr Transparenz beim Einsatz von „neuen“ Nanomaterialien (Branchenziel 2020)

 

Information über die Verwendung von Nanomaterialien in unseren Produkten

 

Die Hersteller von Lacken, Farben und Druckfarben in Deutschland haben beschlossen, in ihren Firmenpublikationen, z.B. Geschäftsberichten, Umweltberichten und Firmenmitteilungen, stärker als bisher über den Einsatz von so genannten „neuen“ Nanomaterialien zu informieren. Ziel ist es, durch eine bessere Information in der Öffentlichkeit die Akzeptanz für die Nanotechnologie insgesamt und das Wissen um ihre Chancen zu erhöhen. Mehr


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Transparenz in der Lack- und Druckfarbenindustrie

(Branchenziel 2020)

 Hersteller von Lacken, Farben und Druckfarben öffnen sich nach außen

 

Die VdL-Mitglieder haben sich verpflichtet, ihre Nachbarschaft besser über die Produktion am Standort, die Auswirkungen auf Mensch und Umwelt sowie die eingesetzten Rohstoffe zu informieren, um Transparenz und damit Glaubwürdigkeit der Branche zu erhöhen. Erreicht werden soll dies beispielsweise durch einen „Tag der offenen Tür“ oder die Einladung von Schulen, Lokalpolitik, Behörden und Vereinen auf das Werksgelände. Mehr


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Stellungnahme zum CARACAL Papier (CA/52/2016)
zur Beschränkung von Faltetiketten

In der Arbeitsgruppe der CARACAL („Competent Authorities for REACH and CLP“) wird aktuell die Beschränkung der maximalen Sprachen in Faltetiketten auf sechs diskutiert.  Der VdL spricht sich dafür aus, auf diese weder  sinnvolle noch verhältnismäßige Beschränkung, welche die technisch sinnvolle Verwendung von Faltetiketten behindert, zu verzichten. Die genaue Stellungnahme des VdL zu diesem Thema finden Sie hier als PDF.


2016-08-02-VdL-Stellungnahme-CARACAL-Papier-Faltetiketten.pdf


2016-08-02-VdL-Statement-CARACAL-paper-fold-out-labels.pdf

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VdL-Positionspapier zum Thema "Kriterien zur Identifizierung Endokriner Disruptoren" 
 

Am 15. Juni 2016 hat die Europäische Kommission die Kriterien zur Identifizierung von Endokrinen Disruptoren vorgelegt. Fällt ein Stoff unter diese Kriterien, so hat das Konsequenzen sowohl unter REACH als auch unter der Verordnung über Biozidprodukte (BPR). So fällt zum Beispiel ein Wirkstoff, welcher die Kriterien erfüllt, gemäß Artikel 5 BPR unter die Ausschlusskriterien. Der VdL hat seine Bewertung der Kriterien im Rahmen einer öffentlichen Konsultation der Kommission eingebracht.


2016-07-28-VdL position on Endocrine Disruptors Identification critieria.pdf

 

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Bleipigmente in Farben und Lacken
 
Bleihaltige Pigmente sind in Europa aus Lacken und Farben vollständig verschwunden. Das könnte sich ändern, denn auf Antrag einer kanadischen Firma entscheidet die EU am 6. oder 7. Juli 2016 darüber, ob bestimmte bleihaltige Pigmente wieder vermarktet werden dürfen, obwohl sie krebserzeugend sind. Der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie (VdL) hält die Zulassung dieser Pigmente für überflüssig, weil seit vielen Jahren ungefährliche, qualitativ hervorragende Alternativen verfügbar sind. Die genaue Stellungnahme des VdL zu diesem Thema finden Sie hier als PDF.

 

VdL-Stellungnahme zum Thema "Bleipigmente in Farben und Lacken" vom 01.07.2016


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VdL-Positionspapier zur vorgeschlagenen Einstufung von Titandioxid als kanzerogen

Titandioxid ist das mit Abstand wichtigste Weißpigment für Lacke, Farben und Druckfarben: Aufgrund der hohen Lichtstreuung seiner Kristalle hat Titandioxid die höchste Deckkraft von allen Weißpigmenten und ist daher für die Herstellung von weißer Wandfarbe oder zum Aufhellen von Farben unverzichtbar. Die französische Agentur für Nahrungssicherheit, Umwelt und Arbeitsschutz (ANSES) hat bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) den Antrag gestellt, den Rohstoff Titandioxid zukünftig als kanzerogen einzustufen. Bis zum 15. Juli 2016 läuft jetzt eine öffentliche Konsultation, an der sich auch der Verband der Lack- und Druckfarbenindustrie (VdL) gemeinsam mit seinen Mitgliedern beteiligt.
 
 
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Europäische Harmonisierung der Meldung nach Artikel 45 CLP-Verordnung


Gemäß Artikel 45 der CLP-Verordnung müssen Hersteller für alle gefährlichen Gemische Informationen an eine nationale Behörde weiterleiten. In CARACAL (Competent Authorities for REACH and CLP) werden Vorschläge zur europäischen Harmonisierung dieser Meldung diskutiert, um dann eventuell als neuer Anhang zur CLP-Verordnung verabschiedet zu werden. Das Positionspapier nimmt Stellung zum aktualisierten Vorschlag CA/48/2015.

06072015_Positionspapier_CLP_45.pdf

VdL_Positionpaper_CA_48_2015.pdf

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Interpretation des ECHA Leitfadens hinsichtlich einer prioritären Sprachregelung auf Faltetiketten


Der Einsatz von mehrsprachigen Faltetiketten ist in der Lack- und Druckfarbenindustrie übliche Praxis und vorschriftenkonform: die erforderlichen Informationen sind alle enthalten und gut lesbar.

Einige europäische Mitgliedsstaaten legen eine Passage des ECHA-Leitfadens zur CLP-Verordnung nun so aus, dass die Amtssprache/n des Mitgliedstaates, in die das Produkt geliefert wird, direkt vorn auf dem Etikett zu lesen sein muss. Diese über die o. g. Festlegungen der CLP-Verordnung hinausgehende Interpretation durch die ECHA-Leitlinien zur Kennzeichnung und Verpackung gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 stellt die Verwendung von mehrsprachigen Faltetiketten im bisherigen Rahmen in Frage. 

Eine Umsetzung dieser Interpretationsweise würde bedeuten, dass die bisherigen Faltetiketten wegfallen würden und dass für jedes Empfängerland ein eigenes Etikett erstellt und angebracht werden müsste. Dadurch würde den betroffenen Unternehmen in finanzieller wie auch logistischer Hinsicht ein erheblicher Mehraufwand entstehen. Der VdL bezieht zu diesem Thema im Positionspapier zur „Interpretation des ECHA Leitfadens hinsichtlich einer prioritären Sprachregelung auf Faltetiketten“ Stellung. 


 VdL-Positionspapier-Faltetiketten.pdf


VdL-Positionspapier Faltetiketten_Englisch.pdf

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Nanotechnologie

Die Nanotechnologie besitzt außerordentlich hohe Bedeutung für die Entwicklung von Farben und Lacken mit wesentlich verbesserten oder gänzlich neuen funktionalen Eigenschaften. Bereits heute sind Lacke und Farben, denen zielgerichtet Nanopartikel zugesetzt wurden, erfolgreich am Markt,
so z. B. selbstreinigende Farben, Effektlacke, antibakterielle Farben und hochkratzfeste Lacke.


Über die Auswirkungen von Nanoteilchen auf den menschlichen Körper oder die Umwelt ist das Wissen noch nicht ausreichend. Die Lackindustrie, aber auch staatliche Stellen in verschiedenen Ländern haben Untersuchungsprojekte durchgeführt, inwieweit zur Erzielung bestimmter Eigenschaften zugesetzte Nanopartikel aus Lackoberflächen freigesetzt werden können. Die Untersuchungen haben übereinstimmend ergeben, dass die Zahl der freigesetzten Nanoteilchen selbst bei Schleifprozessen äußerst gering ist. Die beobachteten freigesetzten Nanopartikel sind nicht die zielgerichtet zugefügten Nanopartikel, sondern Bruchstücke aus der Bindemittelmatrix.

 

Um diese innovative Technologie für die Lack- und Druckfarbenindustrie weiter zu erhalten, beteiligt sich der VdL aktiv am politischen Geschehen und nimmt Stellung zu den verschiedenen Initiativen zur Regelung und Kennzeichnung im Bereich der Nanotechnologie:


Standpunkt-Nanotechnologie-19 11 2014.pdf


17.12.2013 - Notifizierung 2013-603-DK – Entwurf einer dänischen Verordnung über ein
         Nano-Register.pdf


10.05.2013 - Standpunkt zum Antrag des Landes Rheinland-Pfalz „Entschließung des Bundesrates
          zur Einrichtung eines Nanoprodukt-Registers“ (BR-Drucksache 344/13 vom 26. 04.2013)_10.05.2013


04.06.2012 - Position Paper on the SCENIHR survey on the toxicity of nanosilver


16.05.2012 - Stellungnahme zum Antrag „Nanotechnologie – Chancennutzen und Risiken minimieren“
         von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Bundestags-Drucksache17/9569 vom 09.05.2012)


23.04.2012 - Anmerkungen zur Nano-Kennzeichnung

23.04.2012 - Anmerkungen zur Einrichtung eines Nanoproduktregisters

25.01.2012 - Statement zum SRU-Gutachten

11.11.2011 - Positionspapier zur Empfehlung der EU-Kommission zu einer regulativ nutzbaren
         Nanomaterial-Definition

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Druckfarben


Druckfarben sind Zubereitungen unterschiedlicher Konsistenz, die mittels einer Druckform auf den Bedruckstoff übertragen werden. Neben Farbmitteln werden Bindemittel und Hilfsstoffe benötigt, die die Übertragung und Fixierung der Farbmittel auf den Bedruckstoff ermöglichen. Druckfarben sind also komplexe Zubereitungen einer Vielzahl sich in idealer Weise ergänzender und bedingender Rohstoffe.


Das Produkt Druckfarbe ist bei sachgerechter Verarbeitung in Form des beim Druckerzeugnis vorliegenden festen Druckfarbenfilm gesundheitlich unbedenklich. Diese Aussage ist Ergebnis einer konsequenten Produktpolitik der Mitgliedsfirmen des VdL, die darauf ausgerichtet ist, schon im Vorfeld mögliche Gefährdungen zu vermeiden.


So wird schon bei der Rohstoffauswahl nach dem Vorsorgeprinzip bzw. der Fürsorgepflicht gemäß Arbeitsschutzrecht für die Mitarbeiter, aber auch für die Weiterverarbeiter und Verbraucher, streng darauf geachtet, dass z.B. Rohstoffe mit den Gefährlichkeitsmerkmalen „sehr giftig“ und „giftig“ und Rohstoffe, die bekanntermaßen karzinogen, keimzellmutagen oder reproduktionstoxisch sind, gar nicht erst zum Einsatz kommen. Diese Praxis ist schon seit Jahren üblich und wird selbstverständlich auf der Basis aktueller Informationen permanent überprüft.


Damit dieses Vorgehen auch für Kunden, Weiterverarbeiter und eine kritische Öffentlichkeit überprüfbar und transparent ist, hat der europäische Druckfarbenverband EuPIA als freiwillige Selbstverpflichtung seiner Mitglieder die „EuPIA-Ausschlusspolitik für Rohstoffe“ veröffentlicht, zu der sich auch die druckfarbenherstellenden Mitgliedsunternehmen des VdL uneingeschränkt bekennen. Die EuPIA-Ausschlusspilotik gilt für alle Sorten von Druckfarben und alle Druckverfahren.


Ausschlusspolitik für Druckfarben und zugehörige Produkte.pdf

 

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Herstellung und Vertrieb von Druckfarben und -lacken für Lebensmittelverpackungen

 

 

Druckfarben und -lacke für Lebensmittelverpackungen stellen für viele in der VdL-Fachgruppe Druckfarben zusammengeschlossenen Mitgliedsunternehmen ein wesentliches Marktsegment dar. Daher hat der Verband seit vielen Jahren einen besonderen Schwerpunkt seiner Tätigkeit auf die Sicherheit bedruckter Lebensmittelverpackungen gelegt. Zusammen mit seinen Mitgliedsunternehmen hat er insbesondere auf europäischer Ebene Strategien und Konzepte entwickelt, die die Stufenverantwortung der Druckfarbenindustrie innerhalb der Lebensmittelverpackungskette beschreiben.

 

Die Einhaltung der einschlägigen Gesetzgebung im Bereich der Lebensmittelbedarfsgegenstände, unter die Lebensmittelverpackungen fallen, ist ein komplexes Unterfangen. Aus diesem Grund unterstützt der europäische Druckfarbenverband EuPIA und der VdL seine Mitgliedsunternehmen durch die Veröffentlichung von Leitfäden, Merkblättern und Musterdokumenten (www.vdl-druckfarben.de).

 

Um ihre Verpflichtung auf die Prinzipien des Schutzes der Verbraucher von Lebensmitteln auch nach außen unter Beweis zu stellen, haben die Mitgliedsunternehmen der Fachgruppe Druckfarben des VdL, die in diesem Marktsegment tätig sind, die EuPIA Compliance Commitments related to the manufacture and supply of food packaging inks unterschrieben (siehe www.eupia.org).

 
 

© VdL - Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e.V.
http://www.lackindustrie.de/Themen/Industriepositionen/Seiten/Uebersichtsseite.aspx